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Die Kultur dreier Kontinente formte die Kunst von Peter Pertis: Er ist in fünfter Generation Schüler des großen ungarischen Komponisten und Komponisten Franz Liszt; seine ungarischen Wurzeln und seine ungarisch-europäische Ausbildung wurden durch neue Eindrücke in Japan bereichert und gewannen neue Farben, als er sich in den USA niederließ.
Peter Pertis wurde in eine Musikerfamilie in Budapest hineingeboren. Also ist es nicht überraschend, dass seine musikalische Begabung, die sich schon sehr früh zeigte, bald entdeckt und professioneller Führung anvertraut wurde. Dank seiner Eltern und weitblickender Lehrer gelang es ihm, den für Wunderkinder typischen Fallgruben auszuweichen. Nachdem er das Béla Bartók-Musikkonservatorium absolviert hatte, wurde er bald zur Klavierabteilung der Franz Liszt-Musikakademie zugelassen und gewann den nationalen Bartók-Klavier-Wettbewerb im Jaht 1960.
Nach seiner Promotion zum Doktor der Musikwissenschaft wurde er Künstler der „Nationalen Konzert-Agentur Ungarns“, während „Interconcert Ungarn“ seine internationale Laufbahn betreute. Seine Karriere wurde weiter vorangetrieben, als Qualiton seine erste Aufnahme herausbrachte, bei der als erster ungarischer Pianist, Mussorgskis „Bildern einer Ausstellung“ aufgezeichnet wurde. Nach oben ![]()
Auf seine Erfolge in Ungarn folgte internationale Anerkennung. Dank des einhelligen Beifalls seitens internationaler Konzertmanager sowie seitens des Publikums und der Kunstkritiker gestattete die kommunistische Regierung Ungarns Peter Pertis, in den Westen zu reisen - in jenen Tagen ein seltenes Privileg. Der junge Interpret konnte so die Bewunderung des Publikums in folgenden Ländern erringen: England, Österreich, Deutschland, ehemalige Sowjetunion, Frankreich, Bulgarien, Rumänien, Finnland, Spanien, Italien, Polen, Venezuela, Peru, Chile, Brasilien, Argentinien Australien (Sydney, Canberra, Perth, Adelaide, Melbourne), Japan, Ägypten. Das Vertrauen, das dem jungen Musiker entgegegebracht wurde, wurde später durch eine solide künstlerische Laufbahn gerechtfertigt. Peter Pertis wurde häufiger Gastinterpret in vielen berühmten Konzertsälen, wie:
Ungarn: Franz Liszt-Akademie, Budapest
Obwohl der Zauber des Augenblicks und die Verbindung zum Publikum entscheidende Elemente seiner Kunst als Interpret sind („...dämonische Kraft verbunden mit lyrischer Sensibilität und großem Humanismus...“ - Records and Recordings, London), sind seine Auftritte in Rundfunk, Fernsehen und Konzertsälen als sehr gefragte Aufnahmen verfügbar (King, Hungaroton, Centaur)
Häufig tritt er in Konzerten nicht nur als Solist sondern auch zusammen mit Orchestern (z.B. Gewandhausorchester Leipzig), Kammerorchestern und anderen Kammermusikern auf.
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Peter Pertis folgte der Berufung zur Lehrtätigkeit, als er noch Assistent an der Musikakademie in Budapest war. Eine außergewöhnliche Chance, diese Berufung zu erfüllen, bot sich ihm mit der Einladung der Musashino Musikakademie in Tokio. Er übersiedelte mit seiner Gattin und seinem damals sechsjährigen Sohn. Seine Studenten bekamen weiterhin zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe und erhielten Preise (wie jenen des Chopinwettbewerbs in Japan etc.). Viele seiner ehemaligen Schüler sind nun Professoren an bekannten Musikakademien.
Nach den Jahren in Tokio veranlassten ihn eine zunehmende Zahl von Konzereten in den USA und die dabei geknüpften Beziehungen, sich in den USA niederzulassen. Er kehrt jedoch regelmäßig nach Japan zurück und kommt mit der neuen Pianistengeneration durch seine Meisterklassen in Berührung, die er im Anschluss an seine Konzerte hält.
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Nach seine Jahren in New York wurde er Professor an der Hartt School of Music (University of Hartford CT) und arbeitete zugleich als Professor am Trinity College. Zusätzlich hielt er Kurse in den USA, in Japan und Spanien und war Jurymitglied bei verschiedenen Klavierwettbewerben. Nach oben ![]()
Gegen Ende der Neunzigerjahre verspürte Peter Pertis zunehmend das Erfordernís, seine oft gespielten Stücke in völliger Ruhe ohne den Zeitdruck von Konzerten und Rampenlicht neu zu studieren und sein Repertoire durch neue Stücke zu erweitern. Die einsame Studioarbeit, die den Aufführungsstil seine musikalischen Interpretationen neu formte, nahm fast zehn Jahre in Anspruch, lediglich durch einige seltene Konzerte unterbrochen. Das Publikum hatte Gelegenheit, die ersten Früchte dieses tiefgehenden Reifungsprozesses in Florida im Februar 2007 zu genießen. Das echte „offizielle Comeback“ jedoch wird am 24. Februar 2008 mir einem Konzert im Strathmore Music Center in Baltimore stattfinden.

Die vergangenen Jahre führten nicht nur zu einer Erneuerung seinerAusdrucksskala als Interpret sondern änderte auch seine Haltung als Konzertpianist. Neben Engagements, die von der Möglichkeit motiviert sind, die Liebe zur Musik bei mehr Menschen zu fördern, entschied er sich, dass er unter genau definierten Bedingungen bereit ist, auch Benefizkonzerte zu geben. Nach oben ![]()
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